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Projekt Q 12 +/Mehr Qualität im Alter

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Qualitätsinitiative für Ältere im Verbund

Zum 1. Dezember 2010 ist das gemeinsam von PariSozial und der Stadt Ahlen entwickelte Projekt „Erprobung der 12 Qualitätsziele für die offene Seniorenarbeit und -bildung durch den Praxisverbund in 5 nordrhein-westfälischen Städten“ als eines von NRW-weit 11 Projekten bewilligt worden. Zuwendungsgeber ist die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW, das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) fördert die qualifizierte Weiterbildung der Projektbeteiligten.
Projektträger ist der Paritätische im Kreis Warendorf, die Projektleitung hat Ursula Woltering als Geschäftsführerin des Vereins Alter und Soziales e.V. Als Projektkoordinatorin ist Maria Nortmann tätig sowie Hatice Yesilyaprak für den Bereich Integration Älterer und Reinhild Schütze und Annegret Thees für die Projektverwaltung.

V.l.n.r.: Annegret Thees (Projektverwaltung), Dietmar Zöller (Geschäftsführer PariSozial), Hatice Yesilyaprak (Projektmitarbeiterin Integration), Ursula Woltering (Projektleitung), Maria Nortmann (Projektkoordinatorin), Sigrid Reuter (Ehrenamtliche im Projekt) und Reinhild Schütze (Projektverwaltung)

Die Forschungsstelle Geragogik (fogera), die das Projekt wissenschaftlich begleitet, hat im Vorfeld 12 Qualitätsziele entwickelt, die im Projekt als Arbeitsinstrument erprobt werden und in der Praxis vor Ort langfristig verankert werden sollen:

Gemeinwesenorientierte Seniorenarbeit und -bildung
1. folgt differenzierten Altersbildern
2. beachtet Milieu und Geschlecht
3. orientiert sich am Einzelnen
4. zeigt Offenheit für Neues
5. ist transparent und vernetzt
6. bietet einen verlässlichen Rahmen
7. qualifiziert Berufstätige und Freiwillige
8. regt Persönlichkeitsentwicklung an
9. fördert Kontakt und Gemeinschaft
10. basiert auf Partizipation
11. ermöglicht Engagement
12. fördert Selbstorganisation.

Im Kern geht es darum, mehr Lebensqualität, Sinnerfüllung und Lebensfreude im Alter durch die Beteiligung und Teilhabe Älterer an der Entwicklung und Umsetzung von Ideen zu erreichen. Durch Engagementförderung und die Integration von Älteren mit ausländischen Wurzeln sowie durch eine gleichberechtigte Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen wird dieses Ziel verfolgt.

Die Vernetzung soll v.a. durch eine Trias-Konstellation (Dreigestirn) aus Wohlfahrtsverband (PariSozial, Maria Nortmann), Kommune (Ursula Woltering, Stadt Ahlen) und Ehrenamtlicher (Sigrid Reuter), die die Geschäftsstelle des Projektes bilden, möglich werden.
Für Ahlen heißt das konkret, dass das SINN-Netzwerk sich zeitgemäß weiterentwickelt und die Themen Inklusion und Migration sowie weiterhin Engagementförderung in Bezug auf Senioren bearbeitet werden.
Hinzu kommt, dass es nicht nur vor Ort um die Umsetzung der Qualitätsziele und den Ausbau bestehender Strukturen geht, sondern dass eine überregionale Vernetzung verabredet wurde. Insgesamt 5 Städte (Ahlen, Beckum, Dorsten, Herford, Paderborn) wirken jeweils vor Ort an der Erprobung des Projekts mit. Die 5 Städte arbeiten im Praxisverbund zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Auch sie bilden vor Ort eine Trias, die während der gesamten Projektphase Ziele und Maßnahmen vor Ort entwickeln, die sie in der Projektlaufzeit umsetzen möchten. Sie beachten die Einhaltung der 12+ Qualitätsziele bei der Umsetzung und erhalten fortlaufend Unterstützung von der Geschäftsstelle in Ahlen.
Die „Qualitätsinitiative“ hat nach der Startphase, ersten Treffen mit den Beteiligten der anderen Projektstädte und der Vorstellung bei Seniorengruppen vor Ort, denen die Weiterentwicklung von Themen und Strukturen durch das Projekt zugute kommen soll, konkrete Schwerpunkte gesetzt: z.B. ist das Thema „Behinderung und Alter“ bisher wenig bearbeitet worden, ebenso wie der Bereich „Ältere Migranten“. Beides sollen Schwerpunkte sein, die gemeinsam und mithilfe kollegialer Beratung umgesetzt werden können.

Alle weiteren Infos finden Sie hier

 

 
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