Das dezentrale Stadtmuseum

Das Dezentrale Stadtmuseum der Kreisstadt Warendorf stellt einen Verbund verschiedener Museumsstandorte innerhalb des Ortszentrums dar. Die einzelnen Museen, der historische Flair der Warendorfer Altstadt und die belebte Gastronomie machen das Dezentrale Stadtmuseum Warendorf zu einem lohnsenswerten Besuchsziel.

Fünf Standpunkte bilden Stadtmuseum

Fünf Standpunkte laden Gäste aus aller Welt ein, die Geschichte der westfälischen Stadt Warendorf kennenzulernen: Das Historische Rathaus, das Torschreiberhaus, das Fabrikantenhaus Bispinck sowie die Standpunkte Gadem Zuckertimpen 4 und Haus Klosterstraße 4. Nachfolgend stellen wir die fünf Museen vor, die gemeinsam das Dezentrale Stadtmuseum Warendorf bilden.

Historisches Rathaus

Das Rathaus im gotischen Stil wurde nach dem großen Stadtbrand 1404 neu erbaut.

Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Sitzungssaal, im Obergeschoss können stets wechselnde Ausstellungen besucht werden. Des Weiteren können Besucher den Historischen Ratssaal besichtigen, der heute als Trauzimmer und Raum für städtische Empfänge dient.

Torschreiberhaus

Das Torschreiberhaus diente vor etwa 200 Jahren dem Akzisewesen.

Im Jahr 2005 wurde es restauriert und gehört seitdem zum Dezentralen Stadtmuseum. Die Wohnung des damaligen Torschreibers wurde bis ins letzte Detail rekonstruiert und bietet einen erstklassigen Einblick in eine vergangene Zeit.

Fabrikantenhaus Bispinck

Das um 1905 errichtete Haus im Historismus-Stil wurde nach dem Kaufmann und Textilfabrikant Christoph Bispinck benannt. Besonders unter Architektur-Experten gilt es als Highlight, denn es vereint zahlreiche Baustile und Architekturelemente verschiedener Epochen.

Gadem Zuckertimpen 4

Hier können Sie einen Einblick in das Leben »einfacher Leute« vor 1925 bekommen.

Heutzutage existieren in der historischen Altstadt nur noch etwa 60 solcher Gademe, dieses historische Gebäude wurde um 1693 errichtet. Bei der Museumsgestaltung wurde großen Wert darauf gelegt, dass Möbel, Textilien und Gebrauchsgegenstände der Zeit vor 1925 entsprechen und somit realitätsnah sind.

Haus Klosterstraße 7

Auch das Haus in der Klosterstraße 7 ist architektonisch und historisch von enormer Bedeutung. Es erwartet Sie ein Einblick in Bau- und Einrichtungs-Stile des 18. Jahrhunderts. Das sehr gut erhaltene Raumgefüge weckt Erinnerungen an französische Paläste dieser Zeit.

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